Montag, 15. April 2013

Schaf meets Hirten #4 - Eine Flucht um die halbe Welt

Das letzte Jahr war eins mit Höhen und Tiefen für Captain Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society. Festgenommen in Frankfurt, wochenlang in Deutschland im "Zwangsurlaub" (siehe hier) und dann die Flucht unter dem Radar um die halbe Welt, damit er pünktlich zur Operation Zero Tolerance wieder in der Antarktis ist.
Viele Menschen, besonders beim ICR in Japan, haben sich gefragt wie er das hinbekommen hat. Hier nun exklusiv die ganze Geschichte.. nachgestellt latürnich!

Wir befinden uns im Jahre 2012 n.Chr. Ganz Südpolarien ist von den Walfängern besetzt... Ganz Südpolarien? Nein! Vier von unbeugsamen Sheppies bevölkerte Schiffe hören nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten...

Hallo, ich bin der Paulix


Der Häuptling der unbeugsamen Sheppies hört auf den Namen Paulix. Paulix ist unterwegs in der Welt, um andere unbeugsame zu finden und sie unter einem Banner gegen die fiesen Walfänger zu vereinen. Eines Tages kommt Paulix nach Germanien um den Eingeborenen dort Mut zuzusprechen und um den unwissenden Erleuchtung zu bringen. Er konnte nicht ahnen, dass der Arm der Südpolarienbesatzer so weit reicht. Kurz: Paulix musste fortan in Germanien bleiben, zumindest so lange, bis sich die Germanischen Sachbearbeiter und Politsoldaten über seine weitere Zukunft einig waren.

"Hey du!" "Wer ich??" "PSCHHHHT, genau!"

Eines Tages aber kam nun aber ein treuer Anhänger des Paulix zu ihm und sagte: "Paulix, die Walfänger von Südpolarien führen etwas im Schilde! Die werden dich Einkerkern und meine Freunde in Südpolarien und überall sonst auf der Welt verlieren alle Hoffnung." Paulix war in Sorge um seine Freunde im tiefen Meer und beschloss sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.

Komplott?? Nicht mit uns!

Die Masterminds (Symbolbild mit Hammerix, Paulix und Maddix) erdachten sodann schnell einen Plan, denn die Zeit drängte! Der erste Gedanke war: Wir müssen Paulix tarnen. Frisörix walte deines Amtes.

ehm... Vokuhila muss ja nun nicht sein...

Nun ja... Einsteinix wird hoffentlich nix dagegen haben...

*bääähhh* Japan kriegt mich nicht!

Ab ging dann die wilde Flucht. Zuerst ab Frankfurt mit der Bahn... ICE??? Viel zu auffällig! Paulix  traf einen alten Bekannten und bekam einen Tipp... Da dürfen die nicht rein, also finden die ihn da nie!

*muhahahahahahahaha*
Mit der Dampflok ging es dann auf stillgelegten Gleisen in Richtung Wasser, denn der beste Weg ein Land zu verlassen ist bekanntlich schwimmen.

Ich fühl mich wie Lukix, der Lokomotivführer
An der Küste angekommen war klar, dass es nicht so einfach sein würde! Die Auswahl an Schiffen war einfach zu groß...

Nett, aber nicht hochseetauglich! Ich muss doch nach Südpolarien.

Entschuldigung junge Frau, ich müsste auf den Ozean, können Sie mir da weiterhelfen? Ich würd mich erkenntlich zeigen und Ihnen aus dem nächsten Fischernetz helfen... nicht? Schade!


Ohh... das ist besser! Auf, auf und davon!
Mit der "Deutschen Gesellschaft zur Reiseermöglichung Südpolarienreisender" fuhr der wackere Paulix dem langen Arm der Europäischen Walfang-nicht-Unterstützer-aber-auch-nicht-wirklich-Gegner davon.

Fangt mich doch!!

Er schipperte Kreuz und quer über die Ozeane, dem bösen ICR (hier: IchmachwasJapansagt-Costa-Rica) immer eine Nasenlänge voraus. Bis er schließlich sogar in Japan direkt auftauchte. Sein Freund "Dolph" brachte Paulix auf den neuesten Stand was in der Bucht in Taiji passiert. Traurig. Paulix sprach den Cove Guardians Mut zu, er wird sie nicht vergessen, aber er muss weiter. Die Wale in Südpolarien brauchen auch Hilfe.

Bleibt stark! Die Cove Guardians sind bei euch! (Bild von Cove Guardian Tom)

Schweren Herzens verließ Paulix Japan, er kann nicht überall sein und Japan ist kein gutes Pflaster für ihn. Also suchte sich Paulix das nächste Transportmittel.

Ich muss weg von Japan, damit dürfte es gehen.


"Hey Captain, ich bin auch Captain! Nimmst mich ein Stück mit?" "Wohin denn?" "Egal"
Danke fürs mitnehmen! Guten Weiterflug.

Der nächste Teil seiner Reise muss geheim bleiben, denn nun ging es ab in den Untergrund. Ein befreundeter Mitstreiter, Tauchfix vom Stamm der Submarinos in Weitwegingen, brachte ihn zum tiefsten Punkt seiner Reise.

"Uuuh, Knöpfe!" "Fingerweg, Paulix" "Mennoooo"

"Kannst du mal eben..." "ach, auf ein Mal darf ich" "das ist ja auch kein Knopf, Paulix" "OK"
"Das ist so anders als auf der Steve Irwin, Tauchfix"

Nach ein paar Wochen musste Tauchfix dann aber ins Manöver und für Paulix war kein Platz mehr im U-Boot...

"Ehm... Tauchfix... IST DAS DEIN ERNST??"
"Steig rein, halt die Luft an und mach dir keine Sorgen, Paulix. Wir haben die Brücke der Steve Irwin angepeilt und schießen dich direkt hinters Steuer" "...."

Nun ja... so ganz direkt gezielt kann man das nicht nennen. Paulix landete zwar sicher, aber nicht so wirklich an Bord der Steve Irwin.

Oh... hat jemand eine SSCS-Flagge? Die Mondmeere sind UNSER!!!

Der langen Reise kurzer Sinn: Paulix ist nach einer langen Odyssee in Südpolarien an Bord der Steve Irwin gewesen und hat die Walfänger zusammen mit den SSCS Crews gepflegt in den Hintern getreten. 932 Tiere schwimmen sicher weiter in den Ozeanen und verdanken ihr Leben den Sheppies.

Mission Accomplished!

Und während die Schiffscrews beim Festbankett im australischen Melbourne am Tisch sitzen und Feiern ist Paulix wieder untergetaucht. Er wird eines Tages einfach auftauchen und wie durch Magie wieder auf der Brücke von einem der Schiffe der Sea Shepherd Conservation Society stehen. Wie er es diesmal machen wird?

Vielleicht durch klonen? Es werden so viele "Paules" rumrennen, dass die bösen Behörden gar nicht mehr wissen WEN sie jetzt eigentlich festnehmen sollen.

Na, welcher isses?





Vielleicht holt er sich aber auch einfach Beistand von den besten Rächern des Planeten


"Because if we can't protect the whales, you can be damned well sure we'll avenge them!"

PS:
-Nein. Ich habe keine Ahnung wie Watson das ganze tatsächlich geschafft hat. Aber ich bin zutiefst beeindruckt.
-Die Bilder mit den Schiffen, Flugzeugen und der Eisenbahn sind im Technik Museum Speyer entstanden.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen