Samstag, 2. Juni 2012

Geek Crochets #1 - Ich häkel mir nen Kiwi

Neue Sparte, neues Glück. Eigentlich müsste das Nummer 2 sein, denn die Kleinmädchen Traumtasche ist auch gehäkelt, aber ich hab nie geplant mehr zu häkeln. Dann kam Felicia Day und ihr Häkeltreff mit Colin Ferguson aus Eureka.


Ich liebe Felicia (und Colin kann man auch gut anschauen *hust*) also hab ich mal geschaut was man alles so häkeln könnte. Das Material für einen lockeren Häkelpulli ist gestern angekommen, aber die Zeit von Bestellung bis Ankunft dauert einfach immer soooo lange wenn es einem in den Fingern juckt. 3 Tage ohne? Geht momentan einfach nicht.

Darf ich Mama zu dir sagen??


Ich habe mich also durch die Musterdatenbanken bei Ravelry gewühlt und bin irgendwann auf einen (leider gestrickten) Kiwi gestoßen. Es war sofort um mich geschehen! Sowas wollte ich machen! Jetzt! Aber bitte gehäkelt, danke. Tante Google hat mich dann irgendwann auf einen anderen Blog gebracht wo es eine Anleitung gab. Für's Nachmachen bitte da hin surfen:


Da es ihr Muster ist werd ich es hier nicht wiederholen. Ich kann versuchen es zu übersetzen wenn jemand mit dem Englischen nicht klar kommt. Schreibt mir halt.

Jetzt aber zu meinem Versuch:

Das Material:


  • braune Wolle für den Körper (der nächste wird dunkler, aber ich hatte nur noch "zimt" da)
  • gelbe Wolle für Schnabel und Füße
  • eine größere Häkelnadel für den Körper (hier 4,5)
  • eine kleinere Häkelnadel für Schnabel und Füße (hier 3,5)
  • zwei Rundenmarkierer (braucht man vielleicht nich unbedingt, aber ich arbeit gern damit)
  • eine Nähnadel zum Fäden vernähen und das Tierchen zusammensetzen
  • (nicht im Bild) Füllkrams
  • (nicht im Bild) Knöpfe für die Augen


Dann gehts los. Aus einem Ring aus 6 Maschen wird eine immer größere Fläche gehäkelt. Das gibt den Kiwipopo. Ich habe am Ende übrigens ein anderes Gelb genommen (siehe Materialbild)


Dann wächst der kleine in die Höhe. Alles wird in festen Maschen gehäkelt, es ist ein relativ einfaches Muster.


Wenn der kleine dann genug Bauch hat wird er gestopft. Später kommt man da nicht mehr dran, also sollte das man jetzt tun und dann nach jeder weiteren gehäkelten Runde nachlegen.


Es ist zwar etwas fummelig wenn man um die Füllung rumhäkeln muss, aber es klappt ganz gut. Wenn man erst später stopft dann kann man mit einem Kochlöffelstab oder ähnlichem nachhelfen.


Der Körper wäre dann mal fertig.


Jetzt kann man die Einzelteile zusammensetzen. Ich hab den Schnabel um ein paar Runden länger gemacht als in der Anleitung.

Und so schaut mein Dickerle fertig aus:

Alles in allem bin ich zufrieden! Wenn ich noch mehr häkel wird auch irgendwann die Technik besser und es gibt z.B. bei den Abnahmen am Hals nicht mehr so große Löcher. Das Tierchen werde ich definitiv noch öfters machen! Die Knöpfe als Augen sind eigentlich als Platzhalter für "Wackelaugen" gedacht gewesen, aber ich glaube ich würds nicht übers Herz bekommen dem Kiwile die Augen wieder abzumachen. Das bleibt so... ich hoff Papa freut sich über seinen neuen Freund!

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